Изображения страниц
PDF
EPUB
[ocr errors]
[ocr errors]

Seite

Karl R. Holzinger von Weidlich, Die einfachen Formen des französischen

Zeitwortes in geordneter Darstellung. (-:-)

111

Prof. Dr. W. Wiedmayer, Französische Stilübungen für obere Klassen 112

Dr. J. B. Peters, Materialien zu französischen Klassenarbeiten. Für obere

Klassen höherer Lehranstalten

112

R. Wilcke, Anleitung zum englischen Aufsatz. (-4-)

113

Jules Theisz, Petite histoire de la litterature française

113

Guillaume le Conquérant. Aus Augustin Thierrys Histoire de la Conquête

de l'Angleterre par les Normands. Mit Einleitung und Noten zum

Schulgebrauch herausgegeben von Dr. H. Robolsky

113

La lettre française

114

Grammatisches Übungsbuch für den Unterricht in der französischen Sprache.

Im Anschluss an die Schulgrammatik von Plötz bearbeitet von W. Ber-

tram. (L.) ..

114

Internationale Zeitschrift für allgemeine Sprachwissenschaft. Herausgegeben

von Dr. F. Techmer. I. Band

205

J. Stürzinger, Orthographia Gallica. Ältester Traktat über französische Aus-

sprache und Orthographie. (Fr. Bischoff)

208

Dr. Hubert H. Wingerath: 1) Choix de lectures françaises I, 3. Aufl.;

2) Lectures enfantines d'après la méthode intuitive; 3) Petit Vocabu-

laire français. (Th. Krafft).

211

A Spanish Grammar of the modern Spanish language as now written and

spoken in the capital of Spain. By William Knapp. Modern Spanish

Readings, embracing text, notes and an etymological vocabulary, by

W. Knapp. (Dr. Paul Förster)

212

Booch-Arkossy, Praktisch-theoretischer Lehrgang der französischen Schrift-

und Umgangssprache. H. Breitinger, Elementarbuch der franzö-

sischen Sprache für Mittelschulen. 1. und 2. Heft. W. Fr. Eisen-

mann, Schulgrammatik der französischen Sprache. J. Hunziker,

Französisches Elementarbuch. I. Teil. - F. W. Körbitz, Lehr- und

Übungsbuch der französischen Sprache für Real- und Bürgerschulen.

Eine vollständige Schulgrammatik zur Beförderung einer rationellen

Unterrichtsweise. 1. Kursus, 7. Aufl. 2. Kursus, 4. Aufl. Dr. G. F.

Pflüger, Grammatik der französischen Sprache für höhere Schulen.

1. Teil. Dr. K. Brandt, Kurzgefasste französische Grammatik für

die Tertia und Sekunda eines Gymnasiums. (--) .

214

Dr. J. W. Zimmermann, Schulgrammatik der englischen Sprache für Real-

gymnasien und andere höhere Schulen. Erster Lehrgang. (Professor

J. Gutersohn) ..

. 216

J.-B. Bossuet, Ausgewählte oraisons funèbres, für den Schulgebrauch erklärt

von Dr. Völcker. (R. Scherffig)

219

Lamprechts Alexander, herausgegeben von Karl Kinzel. Germanistische

Handbibliothek, herausgegeben von Julius Zacher. VI.

.. 221

Dr. R. Sonnenburg, Grammatisches Übungsbuch der französischen Sprache.

Methodische Anleitung zur Einübung der syntaktischen Regeln. (L.) 221

1) Internationale Zeitschrift für allgemeine Sprachwissenschaft, herausgegeben

[ocr errors]

Eine Fortsetzung von Lessings Nathan

und ihr Verfasser.

Von

Th. Ebner.

I. Es wird in dem Nachfolgenden keineswegs eine der seit Lessing so genannten Rettungen beabsichtigt. Die Schilderung eines Mannes, der, zu seiner Zeit eine hochgeachtete Persönlichkeit, sich berufen fühlte, in dem um Lessings Nathan entbrennenden Streit ein Wort mitzureden, findet in der Art und Weise, wie dies geschah, ihre Berechtigung. Denn man ist gewöhnt, bei den Gegnern immer an die Person des durch Lessing unsterblich gewordenen Hauptpastors Göze zu denken, und es mag ein um so erfreulicherer Anblick sein, mitten unter der feindlichen Schar einen Mann zu erblicken, der, wohl auch nicht einverstanden mit den erst in den Fragmenten und dann im Nathan dargestellten Ideen, doch in seiner Bekämpfung und Widerlegung derselben einen anderen Weg wandelte als die meisten von Lessings Gegnern!

Die Entstehung des Nathan geht nach Lessings eigenen Worten in einem Brief an seinen Bruder weit zurück über seine Streitigkeiten mit Göze nach der Herausgabe der Wolfenbiitteler Fragmente, die als bekannt vorausgesetzt werden dürfen. Will man die erste Idee dazu nicht schon in dem Jugendwerk „Die Juden“ entdecken, so giebt die Stelle aus seinem Briefe: „Ich habe vor vielen Jahren einmal ein Schauspiel entworfen, dessen Inhalt eine Art von Analogie mit meinen gegenwärtigen Streitigkeiten hat, die ich mir damals wohl nicht träumen liefs** den ersten Anhaltspunkt für die Entstehung, zu der auch noch

Archiv f. 1. Sprachen. LXXIII.

1

die ohnedem schon sehr dramatisch gehaltene „Rettung des Cardanus“ das Ihrige beigetragen haben mag. Nun er aber sah, welchen Sturm überall die Herausgabe der Wolfenbütteler Fragmente hervorrief, und wie es sich namentlich sein Hauptgegner Göze angelegen sein liess, den ohnedem schwer bedrängten Mann in jeder Weise unschädlich zu machen, musste ihm das Wiederauffinden dieses Entwurfes eine willkommene Gelegenheit sein, mit der Ausführung desselben „den Theologen einen ärgeren Possen zu spielen, als noch mit zehn Fragmenten“. „Ich muss versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, auf dem Theater, wenigstens noch ungestört will predigen lassen,“ schreibt er an Elise Reimarus, und macht sich allsogleich an die Ausarbeitung seines Nathan. Dass ihm in der That die Möglichkeit vorschwebte, diesen auf dem Theater aufgeführt zu sehen, sagen nicht nur seine Worte an den Buchhändler Vofs : „ich will ihm den Weg nicht selbst verhauen, endlich doch einmal aufs Theater zu kommen, wenn es auch erst nach hundert Jahren wäre, sondern auch der Schluss einer von ihm entworfenen Vorrede: „Noch kenne ich keinen Ort in Deutschland, wo dieses Stück schon jetzt aufgeführt werden könnte; aber Heil und Glück dem, wo es zuerst aufgeführt wird.“ Einstweilen erschien Nathan im Jahre 1779, und seine Aufnahme entsprach allen Erwartungen, die Lessing hierfür gehabt hatte, vollkommen: Herder nannte das Stück in einem Briefe an Lessing , Manneswerk", Goethe rühmte die heitere Naivität im Nathan, und dem begeisterten Gleim galt der Verfasser des Nathan als „ein Gott und kein Atheist“. Die Theologen freilich schwiegen, und als Stimmführer seiner Gegner traț nicht ein solcher, sondern ein Arzt und Dichter aus Gottscheds Schule, Dr. Balthasar Ludewig Tralles, mit seinen „Zufälligen altdeutschen und christlichen Betrachtungen über Lessings neues dramatisches Gedicht Nathan der Weise“ auf. Lessing würdigte den Mann, den „nur sein hohes Alter von einem Tanze, den ich sonst mit ihm versuchen würde“ rettete, keiner Antwort. Einen Verteidiger fand er in dem kursächsischen Hofrat F. W. v. Schütz mit dessen „Apologie, Lessings Nathan betreffend, nebst einem Anhang über einige Vorurteile und nötige Toleranz“, deren Wert Jördens freilich nur gering anschlägt. „Die einzige

« ПредыдущаяПродолжить »