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Bretschneider, H., Prosateurs modernes I. III.–VII., angez. von H. Müller
Bruns, gvo, Das litterarische Porträt der Griechen, bespr. von D. Jäger .
Budde, W., Physikal. Auig. 1. d. höh. Klassen, 2. Aufl., angez. v. Fi. .
Dannemann, F., Grundr. d. Gesch. der Naturwissenschaften . . .
David, L., Ratgeber f. Anfänger im Photographieren, angez. v. --9.
F. Detter, Deutsches Wörterbuch, angez. v. R. . .
Döbelner Lejebuch, V. 2. Aufl., angez v. R. . .
Durand und Delanghe, Die vier Jahreszeiten, angez. 0. Þa. . .
Ehrhart und Pland, Syntar der franz. Sprache, angez. v. Ha. .
Große Erzieher. I. Pestalozzi, v. E. d. Sallwürf, angez. v ú.
Freytags Schulausgaben klass. Werte f. d. deutschen Schulunterr., angez. v. R...
Friedersdorff, Fr., Lateinische Schulgrammatit, 2. Aufl., angez. v. T. S. .
Geift bedt, A., Anschauung im Geographieunterricht. .
Systematik u. Induktion im Geographieunterricht . . . .

109 Bilderatlas zur Geographie von Europa . . .

109 Belcich und Sauter, Kartenfunde (Göschen 30), angez v. -g. . Georges, Kleines lat.-deutsches Handwörterb. 7. Aufl., angez. v. U. .

187 Giberne, Agnes, Sonne, Mond u. Sterne Heinze und Schröder, Aufgaben zu deutschen Dramen, angez. v. R. Henje, Deutsches Lesebuch f. d. ob. Kl. höh. Lehranst. I. 3. Aufl., angez. v. R.

47 bölders Klassiker-Ausgaben, angez. v. R.. Šiy, V., Themata u. Disposit. zu deutschen Aufjägen 1., angez. v. R. Klein, Joj., Chemie, anorg. Teil (Göschen 37), angez. 0. -9. Knöpfel, Ludw., Statistische Untersuchungen über die Gesamtlage der akademisch gebildeten

Lehrer, bespr. von Walther Schmidt . . . . . . . . .
Kraepelin, A., Naturstudien im Hause .
Rrumbach, C. 3., Geschichte u. Kritit d. deutichen Schullejebücher, angez. v. R.
Pangl, Joj., Grundrisse hervorrag. Baudenkmale, angez. v. Rö. . . . .
R. Behmann, Der deutsche Unterricht, 2. Aufl., bespr. v. D. Schröder .

177
Lejjings Hamburg. Dramaturgie, herausg. von Schröter u. Thiele, angez. v. R. .
D. Lorenz, Genealog. Handb. d. europ. Staatengejdh. 2. A., angez. v. Caß . . 185
Mathias, a., Wie erziehen wir unsern Sohn Benjamin? bespr. von G. Wendt
Meyers Konversations-Leriton, 5. Aufl.

. . . . . 108. 182 Müller, Lucian, De re metrica, ed. II., bespr. von Eg. . . Neumayr-Uhlig, Erdgeschichte, bespr. von G. Uhlig . .

. . . . 52 Peters, J. B., Französische Schulgrammatit, 3. Aufl. angez. v. Ha. Sattler, A., Aufgaben aus Physit und Chemie, angez. v. B. L. M. von Schelling, Ø., die Odyssee, bespr. von C. BI..

106 H. Schiller u. Th. Ziehen, Abhandlungen aus dem Gebiete der pädagogischen Psychologic und Physiologie, angez. v. U. . . . . . .

182 Soneider, Arthur, Das alte Rom, bespr. v. R. . Schneidewin, Mar, Die antife Humanität, bejpr. v. C. Blümlein

105 Schröter, C., Physik. Schulwandfarte d deutichen Reiches

110 Schülfe, A., Vierstellige Logarithmentafeln, angez. v. Fi. .

53 Seeger, Elemente der lateinischen Syntar, bespr. v. C. Blümlein .

106 Sprodhoff, A., Grundzüge der Zoologie, 10. Aufl., angez. v. --g.

53 Standesfragen, Schriften die — betr., angez. 0. G. Uhlig . .

45 Thomé, Lehrbuch der Zoologie, 6. Aufl., angez. v. -9. . . E. Wilte, Paris, Promenades dans la capitale etc. angez. 0. A. V. G.

186 E. Wiđenhagen, Leitf. f. d. Unterr. in d. Runstgesch. u. 8. Aufl., angez. v. Gaß Wünsche, Otto, Die verbreit. Käfer Deutschlands, angez. v. -9. .

53 6. W ust mann, Allerhand Sprachdummheiten, 2. Aufl., bespr. v. U. . . Zielinsti, Th., Cicero im Wandel der Jahrhunderte, bespr. v. C. Blümlein .

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Etwas länger, als der Unterzeichnete am Ende vorigen Jahres geglaubt, bat es doch mit der Ausgabe des I. Heftes in diesem Jahr gedauert. Er bittet dies mit der überbürdung, die bei ihm eine thatsächliche ist, zu entschuldigen, und ersucht zugleich ergebenst diejenigen Vereinsmitglieder, an welche mehrere Eremplare gesandt werden, die für Andere bestimmten Hefte, soweit möglich, an ihre Adressen während der Osterferien und nicht erst nach Wiederbeginn der Schule gelangen zu lassen. – Daß die angekündigte Auskunft über die Karlsruher Reformschule auf das zweite Heft verschoben wurde, geschah, weil die im 2- 4ten Bogen dieses Heftes enthaltenen Artikel dringender schienen. – Das zweite Heft soll jedenfalls vor Beginn der Juliferien erscheinen.

Die Seldsendungen (Mindestbeitrag für Deutschland und Österreich 2 MX. und 5 Pf. Bestellgebühr, für die anderen Länder 212 MX.) find an Herrn Professor Dr. Hilgard in Heidelberg, 45 Rohrbacherstraße, zu richten. Auf der Rüdseite der Postkarte bitten wir zu bemerken, für welches Jahr der Beitrag gelten foll; wo Zweifel walten sollten, für welches die legte Zahlung geleistet worden ist, wird der genannte Herr gern Auskunft erteilen. Werden Beiträge für ein Kollegium gemeinsam gesandt, so bitten wir bei etwaigen Veränderungen in Bezug auf Zahl oder Namen der Mitglieder im Interesse sorgfältiger Buchführung um möglichst genaue Angaben. Der Empfang jeder Geldsendung wird fünftighin ausdrücklich bescheinigt. Sollte die Bescheinigung nach Ablauf von 14 Tagen nicht eingetroffen sein, so ersuchen wir zu reklamieren.

Wenn bei Sendung mehrerer zur Verteilung bestimmter Eremplare die Zahl der Hefte nicht ausreichen sollte, so ersuchen wir um sofortige Nachforderung. Überzählige Eremplare bitten wir nicht zurüđzusenden, sondern an etwa für den Inhalt sich interessierende Nichtmitglieder zu geben.

Veränderungen des Wohnsißes sind von den Mitgliedern gefälligst bald Herrn Dr. Hilgard mitzuteilen.

G. üblig. An die verren Verlag@buchhändler. Die Zahl der Bücher, die uns in den letzten Jahren durch Vermittlung von Carl Winters Universitätsbuchhandlung zugegangen sind, ist so groß, daß zu ihrer Besprechung der uns für Recensionen zu Gebote stehende Raum entfernt nicht ausreicht. Wir werden infolgedehien bon jegt an systematisch geordnete Verzeichnisse der übersandten Schriften mit Angaben über Umfang und Preis und hier und da mit einem beurteilenden Wort bringen, eine eingehende Kritik aber fast nur von solchen Werten, die für die humanistischen Schulstudien eine besondere Bedeutung haben. - Diese icon im letzten Heft des vorigen Jahres enthaltene Erklärung wiederholen wir mit dem Bemerken, daß der Anfang eines solchen Verzeichnisses auf Seite 54 gemacht ist. Die auf S. 46-53 abgedructen Besprechungen waren uns zum größten Teil schon früher zugegangen.

G. u.

Die litterarisden Anzeigen kleineren Umfangs auf S. 47-53 betreffen folgende Bücher:

Krumbach, Geschichte und Kritik der deutschen Lesebücher. - øenje, Deutsches Lesebuch I. - Döbelner Lesebuch V - Freytags Schulausgaben klass. Werte f. d. deutschen Schul. unterricht. - Hölders Klassiker-Ausgaben. - Lessings Hamb. Dramaturgie, herausg. von Schröter und Thiele. – . Blume, Praktische Anleitung zu deutschen Aufjäßen. - Heinze und Schröder, Aufgaben zu deutschen Dramen II. III. – Riy, Thenata zu deutschen Aufs fäßen I. - Ehrhart u. Pland, Syntax der französischen Sprache. - Bed, Franz. Grams matit f. Gymnasien. – Peters, Franz. Schulgrammatit. – Durand und Delanghe, die vier Jahreszeiten. - Prosateurs modernes, bearb. von Bretschneider und Kreßner. Gelcich und Sauter, Kartenkunde. - Joj. Klein, Chemie. – Sattler, Aufgaben aus Physik und Chemie. – Budde, Physikalische Aufgaben. – Schülfe, Vierstellige Logarithmens tafeln. - Dhomé, Lehrbuch der Zoologie. - Sprodhoff, Grundzüge der Zoologie. Wünsche, die verbreitetsten Käfer Deutschlands. – David, Ratgeber f. Anfänger im Photographieren.

Welche Nummern der Zeitschriften, die wir im Austausch erhalten, uns seit dem des Jahres zugegangen find, wird im 2ten Heft angezeigt werden.

Anfang

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Beobadtungen im italienisden, ägyptischen und griechischen Schulwesen.")

Im vorigen Jahr, geehrteste Kollegen, ist eine , Deutsche Zeitschrift für ausländisches Unterrichtswesen“ zu den auf pädagogischem Gebiet bereits vorhandenen periodischen Veröffentlichungen hinzugetreten. Trotz der Menge dieser Publikationen wird schwerlich Jemand von Ihnen das neue Unternehmen für unnüş halten. In der That können wir in Deutschland ziemlich viele Lehren vom Ausland in pädagogischen Dingen empfangen, anregende und warnende. Das habe ich zuerst lebhaft empfunden, als ich vor 30 Jahren das höhere Unterrichtswesen der Schweiz aus eigener Anschauung und Praxis kennen zu lernen begann; das hat sich mir im Lauf der Zeit immer mehr bestätigt, besonders seitdem ich mich bemühe, genauere Einsicht in das Schulwesen der anderen Kulturvölker durch eigene Anschauung zu gewinnen.

Lassen Sie mich Ihnen heute in vorgerüdter Stunde Einiges von dem mitteilen, was mir Vaganten Interessantes in fremdländischem Schulwesen während des vorigen Winters auf einer Reise nach dem Süden und dem Drient zu Augen oder Dhren gekommen, dank der liebenswürdigen Zuvorkommenheit von Behörden und Kollegen.

Fangen wir mit den italienischen Schulen an und zwar mit dem Äußerlichen, dem Schulbau. Uns drüdt der Schuh in dieser Hinsicht auch noch vielfach, und es muß noch viel geschehen, daß wir sagen können: wir haben in Deutschland durchweg Gebäude für die höheren Schulen, die den hygienischen und didaktischen Forderungen entsprechen. Aber in Stalien steht's damit entschieden ungünstiger. Joh habe bisher nur zwei Schulhäuser dort gesehen, die jene Anforderungen in wirklich befriedigender Weise erfüllen.

Das eine ist das Institut des Jesuiten Massimo (dei principi Massimo) in Rom. Nach der Säkularisierung der jesuitischen Unterrichtsgebäude gingen der Genannte und andere Jesuiten, die in Rom als Lehrer thätig gewesen waren, nach Mariae Laach, lehrten aber nach einem Jahr zurück, und dann gründete der fürstliche Pädagoge dieses Institut an dem herrlichen Plag, an dem der Centralbahnhof sich befindet. Es ist seine Privatschule und als solche gestattet, wogegen der Orden eine Schule nicht halten dürfte. Erbaut ist das Haus, wie ich hörte, zum größten Teil von

") Vortrag, gehalten auf der Jahresversammlung des Vereins akademisch gebildeter Lehrer an den badijchen Mittelschulen den 30. Mai 1896 in Freiburg. Einiges ist nachträglich, meist in Anmerkungen, hinzugefügt. Inzwischen ist der ungemein lehrreiche Band des Baumeisterden pädagogisden Sammelwerkes erschienen, der die Schilderungen vom gegenwärtigen Stande des höheren Schulwesens in den Kulturstaaten enthält. Daß daneben aber Mitteilung von Beobachtungen der obigen Urt keine nuglose Dublette ist, wird, denke ich, anerkannt werden.

Das humanistische Gymnasium 1897. I.

dem Geld, welches der Besißer vom Staat erhielt, als der Grund und Boden der früheren Villa Massimo für die Anlage des Bahnhofplakes beansprucht wurde. Durch eine Empfehlung des päpstlichen Bibliothełars Dr. Stevenson gelang es mir, Zulaß in das Haus und zu Lehrstunden zu erhalten, nachdem es mir zuerst als geradezu unmöglich erklärt worden war, daß ich eine der geistlichen Schulen Roms näher in Augenschein nehmen dürfe. Hier nun sind Räume und Anlagen, wie man sie sonst nur in den bevorzugtesten Schulen Deutschlands, Frankreichs, Schwedens und Ungarns findet. ") Und in Harmonie hiermit steht die Drdnung im Auftreten der Jugend. So erfreut sich denn die Anstalt eines guten Rufes in weiten Kreijen: nicht bloß streng klerikal gesinnte Männer haben ihre Söhne dorthin gegeben, sondern auch jolche, wie der frühere Minister der auswärtigen Angelegenheiten Blanc. Übrigens ist die Schule in ihrem Lehrplan und Lehrbetrieb vom Staat kontroliert.)

Das zweite Gebäude, das ich im Sinn habe, zeigt nicht die äußere Pracht, wie das Istituto Massimo, aber ebenfalls durchweg große Zweckmäßigkeit. Es ist eine Volksichule im römischen Stadtteil Trastevere, in welche ich durch die Tochter des Archäologen Helbig eingeführt wurde, die zu den Jípettrici der Anstalt gehört. Die Wohlthat, die hier unzähligen Kindern aus den ärmsten Volksklassen von ganz zartem Alter nicht bloß durch Unterricht, sondern auch durch Gewöhnung an Reinlichkeit und gute Sitte und durch Beköstigung erwiesen wird, ist im höchsten Brade anerkennenswert. Hier allein nun fand ich außer anderen der Schulhygiene entsprechenden Einrichtungen Schulbänke mit zurückklappenden Sißbrettern.

In allen anderen höheren Schulen, die ich in Florenz, Rom und Neapel besucht, war häufig besonders dem Bedürfnis guter Beleuchtung in auffallender Weise nicht genügt. Wiederholt sah ich die ungünstigste Stellung der Bänke: die einzige Fensterseite im Angesicht der Schüler und im Rücken des Lehrer3. Ich erinnerte mich dabei an eine ähnliche Beobachtung, die ich einst in einer Klasse einer altberühmten englischen public school gemacht, wo mir auf den Ausdruck des Bedauerns, daß hier alle Schüler fortwährend ins Licht sehen müßten, erwidert wurde: That was always so here. Und auch die Lichtmenge fand ich in angesehenen italienischen Anstalten bisweilen so dürftig, daß notwendig hier manche Augen Schaden leiden müssen. Nur einen sanitarischen Vorzug habe ich in allen italienischen Schulen entdeđt: sie plagen ihre Schüler nicht mit über heizung. Denn Ofeneinrichtung

1) Ich denke bei den letzten Ländern besonders an die Schulpaläste von Norrmalms-latinläroverk in Stocholm und vom Francisco-Josephinum in Budapest. Das Höchste aber leic sten auf diesem Gebiete jetzt nicht Europäer, sondern Nordamerikaner. Der Rettor von Hopkins Grammar School in New Haven (Conn.), Herr George B. For, versprach mir bei einer persönlichen Begegnung, mir von mehreren Mittelschulen in den Vereinigten Staaten die lepten amtlichen Nachrichten zu senden, und soeben erhalte ich durch seine Güte 19 solche catalogues, registers, year-books, announcements oder wie sie sonst heißen, Programme don prächtigster Ausstattung, zumteil mit zahlreichen, neiderregenden Ansichten vom Außeren und Ins neren der Schulgebäude, von den Spielpläten, von der Umgebung. Ich möchte unter diesen illustrierten Schulnachrichten hervorheben die von Cascadilla School in Ithaca (N.Y.), von The Hill School in Pottstown (Pa.), The Lawrenceville School in New-Yerley, The University School in Cleveland (Ohio), The Hartford public high-school in Hartford (Conn.).

?) Xuch eine historische und fünstlerische Sehenswürdigkeit enthält das Institut. Bauten von Rom, wie sie zur Zeit Sirtus des V. ausjaben, werden durch Fresten in dem Festjaal dargestellt, welche unter der Regicrung jenes Papstes genialt wurden, die alte Villa Masjimo bis zu ihrer Abtragung schmüdten und jetzt in die Wände des genannten Saales eingemauert sind.

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