Multikulturelle Metropole am Bosporus: Konstantinopel in der Frühen Neuzeit

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GRIN Verlag, 2007 - Всего страниц: 52
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1, Technische Universitat Dresden (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Die Stadt. Urbanisierung in vergleichender Sicht, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Byzanz, Konstantinopel, Istanbul sind die drei bekanntesten Namen einer Stadt, die eine lange Geschichte aufzuweisen hat. An der Schnittstelle von Europa und Asien, Mittelmeer und Schwarzen Meer war sie schon immer eine Brucke fur Waren, Menschen und Kultur. Nachdem Konstantinopel als Hauptstadt des (Ost-)Romischen Imperiums uber ein Jahrtausend lang das antike Erbe bewahrt und uberliefert hat, fand das Byzantinische Reich mit der Einnahme der Kaiserstadt durch die Osmanen 1453 sein Ende. Konstantinopel wurde nun erneut Machtzentrum eines Groreiches und erhielt ein zunehmend islamisches Gesicht. Besondere Bedeutung kam dabei vor allem zwei Sultanen zu, Mehmet II. (1451-1481) und Suleyman I. (1520-1566). In diesem "osmanischen Jahrhundert" zwischen der Eroberung Konstantinopels 1453 und dem Tod Suleymans des Prachtigen 1566 entstanden die Strukturen, die das Stadtbild bis ins 19. Jahrhundert dominierten und die erst mit der verstarkten Europaisierung der Stadt vor allem im 20. Jahrhundert an Farbe verlieren. Die Hauptstadt des Osmanischen Staates war eine multikulturelle Stadt, in der zwar der Islam die vorherrschende und herrschende Religion war, in der sich aber auch die ethnisch-religiose Buntheit des Vielvolkerreiches wiederspiegelte. Bei der Betrachtung der fruhneuzeitlichen Entwicklung der multikulturellen Metropole am Bosporus muss daher sowohl auf muslimische als auch auf nichtmuslimische Elemente eingegangen werden. Auf der Suche nach dem Grundcharakter der Stadt liegt besonderes Augenmerk auf stadtebaulichen und sozialen Strukturen. Erganzt wird die Arbeit durch mehrere Karten bzw. Abbildungen.
 

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EINLEITUNG
3
DIE STADT DER ETHNISCHEN UND RELIGIÖSEN VIELFALT
19

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Стр. 9 - Upon the whole, I look upon the Turkish women as the only free people in the empire...
Стр. 15 - eine sich nie kopierende Vielfalt von Formen, die zwischen islamischen Ansatzpunkten und byzantinischen Vorbildern eine vollkommen neue Formensprache entstehen //eß"61 . Die Eroberer-Moschee (Fatih Camii) Mehmeds ll.
Стр. 15 - ln der Auseinandersetzung mit der bedeutendsten spätantiken Kuppelkonstruktion gewann die osmanische Architektur ihre klassische Form und Größe. . . . [Doch] nur die Stiftungen des Sultans orientieren sich unmittelbar am Hagia-Sophia-Schema. Experimentiert wurde an kleineren Bauten".

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