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V o r w o r t.

Wir übergeben hier dem Publikum das erste Stüd der von uns in voriger Ostermesse angekündigten Zeitschrift. Es sollte dieselbe, der Ankündigung zufolge, nur das Neue und Wichtige aus jedem Zweige der Literatur dem Leser vorführen und darüber kritische Berichte abstatten, die nicht bloß das flüchtige Interesse des Augenblicks befriedigten, sondern durch ihren selbståndigen Gehalt dieser Zeitschrift einen hó: hern und dauerhaftern Werth ertheilten. Wir hatten beim Entwurfe dieser Zeitschrift einige auswärtige Zeitschriften, als das Edinburg review, das Quarterly revicw, das Journal des sayans – die in dieser Art als Muster gelten können vor Augen; und wir versicherten, daß in unsrer Zeitschrift keiner literarischen, vielweniger politischen, Partei gehuldigt, sondern jedem Mitarbeiter die Freiheit gelassen werden sollte, fich nach eigner Unsicht und Ueberzeugung auszusprechen, wenn es nur mit Geist und mit Unstand geschehe. Doch sollten und wurden Xie zusammenstimmen im redlichen Streben nach dem Wahren, Guten und Schönen, und also auch in der freimuthigen Vertheidigung der Kechte der gesunden Vernunft gegen böse Geister aller Art, besonders gegen die jest mehr als je spukenden Schwarm-, Wirr- und Zwang-Geister.

Ob diese Zusagen erfüllt worden, moge das unparteiische Publikum entscheiden. Wenn indessen das uns vorschwebende Ideal im vorliegenden ersten Stücke noch nicht verwirklicht worden, so liegt dieß schon in der Natur eines neuen gemeinschaftlichen Unternehmens, bei dessen Beginn noch nicht jeder einzele Theilnehmer von dem Geifte durchbrungen sein kann, der das Ganze beleben soll. Wir hoffen aber uns mit jedem folgenden, Stúđe jenem Ideale immer mehr anzuna: hern. Noch bemerken wir

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